• Alberto Rosenthal: Rein durch Jesu Liebe

    Rein durch Jesu Liebe

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    Morgenandacht der Hoffnung-Weltweit-Westerwaldfreizeit 2021 in Pracht … Von Alberto Rosenthal

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Mittwoch, 13 Januar 2021 – 08:46 Uhr

Leichter gerettet oder verloren? (Teil 2): Wer sich nicht wehrt, wird gerettet

Wer sich nicht wehrt, wird gerettet

Adobe Stock - Destina

Hör auf zu strampeln und entspann dich! Von Joe Crews

Gott kann nicht nur, ja er will uns auch retten. Er will, »dass jedermann Raum zur Buße habe« und »alle Menschen gerettet werden« (2. Petrus 3,9; 1. Timotheus 2,4). Was führt zur Buße in unserem Leben? Paulus versichert uns, dass »Gottes Güte zur Buße leitet« (Römer 2,4). Wie viele Menschen? Jeden. Denn er will ja alle retten. Jesus sagte: »Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen.« (Johannes 12,32) Seine Liebe wendet sich nicht nur an ein paar Auserwählte, sondern an alle Menschen. Seine Güte führt jeden Menschen zur Buße und seine Liebe zieht alle Menschen zum Kreuz.

WARUM WERDEN NICHT ALLE GERETTET?

Aber warum werden dann nicht alle Menschen gerettet? Weil sie dem herzlichen und gewinnenden Einfluss des Heiligen Geistes widerstehen. Gott ist zweifellos aktiv um die Rettung jedes Menschen auf dem Planeten Erde bemüht. An den Herzen derer, die in ihrem Unglauben noch nicht völlig verhärtet sind, wird er weiterhin arbeiten.

Was für ein Gedanke: Es ist schwer, sich gegen das Heil zur Wehr zu setzen! Wenn wir uns nicht wehren, wird Gott uns weiter zu sich ziehen. »Denn die heilbringende Gnade Gottes ist allen Menschen erschienen.« (Titus 2,11) Wie vielen Menschen? Allen Menschen. Hebräer 2,9 sagt: Jesus sollte »für alle den Tod schmecken«. »Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber.« (2. Korinther 5,19) Der einzige Grund dafür, dass die Welt nicht gerettet ist, besteht einfach darin, dass die große Mehrheit sich gegen Gottes rettende und heiligende Gnade wehrt.

UNS FEHLT DIE KRAFT, DEM FLEISCH ZU TROTZEN

Das wirklich Schwere am Weg des Sünders sind die Fesseln der Sünde, die Leib und Seele gefangen halten. Darum ist es für den Unbekehrten einfacher, weiterzuleben wie bisher, statt sich vom Tod zum Leben zu bekehren. Er verfügt nicht über die Kraft, dem Willen des Fleisches zu trotzen. Aber genauso zuversichtlich bejahen wir, dass der wiedergeborene Christ die Sünde schnell verabscheuen wird, sodass es für ihn etwas absolut Entsetzliches ist, im vollen Bewusstsein gegen sein Gewissen zu handeln.

ZUERST SCHWER, DANN LEICHT

Wie beantworten wir also die Frage, ob man leichter gerettet wird oder verloren geht? Wir müssen ehrlich bekennen, dass die erste Abwendung vom Egoismus keine einfache Sache ist. Doch sobald wir Gott unser Herz hingegeben haben, ist der Weg des Christen in jeder Hinsicht glücklicher und auch leichter einzuhalten. Schauen wir uns die Fakten an, die dieser herrlichen Tatsache zugrunde liegen.

DER GLAUBE MACHT'S MÖGLICH

Die Bibel sagt, dass wir »ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott zur Sühnung bestimmt durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.« (Römer 3,24-26)

Nur wer »aus dem Glauben an Jesus ist«, wird persönlich gerechtfertigt, auch wenn das Kreuz diese Rechtfertigung jedem zur Verfügung stellt. Der Textabschnitt sagt, wir brauchen »Glauben an sein Blut«. Wenn der Stromversorger für unser Haus Elektrizität und Licht in Hülle und Fülle zur Verfügung stellt, nützt mir das doch nichts, wenn ich die Schalter daheim nicht betätige. Gottes rettende, reinigende, rechtfertigende Kraft rettet mich nicht, wenn ich sie persönlich nicht nutze.

WEN ÄNDERT DIE VERGEBUNG – GOTT ODER MICH?

Unser Abschnitt spricht auch von den »Sünden, [die er] ungestraft ließ … die zuvor geschehen waren«. Das gehört zur Rechtfertigung. Was geschieht, wenn mir meine Sünden aus der Vergangenheit erlassen werden? Viele glauben, dies sei ein Akt, der außerhalb des Gläubigen geschieht. Sie meinen, Vergebung ändere Gottes Einstellung zum Sünder, und zwar aufgrund irgendeiner himmlischen Buchführung Milliarden Lichtjahre entfernt. Aber ändert die Vergebung Gott wirklich so, dass er mir nichts mehr vorhält? Absolut nicht.

Vergebung ändert nicht Gottes Einstellung zu uns, sondern unsere Einstellung zu ihm. Gott hat keinerlei Änderung nötig. Er ist noch nie im Unrecht gewesen. Der Mensch ist der Sünder, der der Veränderung bedarf. Er steht als Verurteilter vor einem gebrochenen Gesetz, das weder Gnade noch Vergebung schenken kann. Aus diesem Gesetz lässt sich keinerlei Gerechtigkeit herausholen. Es kann uns keine Kraft geben, es zu halten. Unter der Zuchtrute dieses Gesetzes ist der Sünder vielmehr machtlos, verdammt und hilflos.

DIE LÖSUNG FÜR UNSERE SCHWÄCHE

Mit Verdammnis meint Paulus das Gegenteil von Rechtfertigung. In Römer 8,1-4 beschreibt er, was Rechtfertigung in der Erfahrung des Einzelnen bewirkt. »So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind … Denn was dem Gesetz unmöglich war – weil es durch das Fleisch kraftlos war –, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.« Sofort erkennen wir, dass sich das Problem im Fleisch befindet. Denn es ist einfach zu schwach, das Gesetz zu halten. Etwas muss im Menschen geschehen, um ihn wieder mit Gott in Einklang zu bringen. Das griechische Wort für Gerechtigkeit in diesem Vers heißt dikaima. Das heißt gerechte Anforderung. Wie konnte das Problem mit dem schwachen Fleisch so gelöst werden, dass der Mensch die Anforderungen des Gesetzes erfüllen kann?

JESUS SCHENKT KRAFT, WENN ER IN UNS LEBT

Gott schenkte die ganze Lösung, als er Jesus ins Fleisch sandte, um das Gesetz vollkommen zu halten. Nur weil Jesus ein Leben der vollkommenen Hingabe führte, kann er jedem von uns Rechtfertigung zurechnen. Wenn Jesu Mission keine Lösung für mein schwaches Fleisch gebracht hätte, dann wäre sie gescheitert. Sobald jedoch Jesus ins Herz einzieht, wird die Verdammnis beseitigt, die Sünden werden vergeben und wir erhalten die Kraft, die Anforderungen des Gesetzes zu erfüllen, weil Jesus nun in uns wohnt. Das ist die Veränderung, die Vergebung in unserem Leben bewirkt.

GOTT LÜGT NICHT!

Vergebung ändert nicht Gott, sondern uns. Er rechtfertigt den Gottlosen, indem er ihm seine Gottlosigkeit nimmt. Er rechtfertigt den rebellischen Sünder, indem er ihm seine Rebellion nimmt. Wenn er uns für gerecht erklärt, macht sein schöpferisches Wort uns auch gerecht. Er erklärt uns nicht für etwas, das wir dann nicht auch sind. Der Sieger über Satan zieht ins Menschenherz ein, um dort Sieg über die Sünde zu bringen. Das Wunder eines neuen Lebens wird in der Bibel mit absolut grandiosen Formulierungen beschrieben. Wir können gesinnt sein wie Jesus (Philipper 2,5), an der göttlichen Natur partizipieren (2. Petrus 1,4), bis zur ganzen Fülle Gottes erfüllt (Epheser 3,19) und von der Sünde befreit werden (Römer 6,18). Das alles ist möglich, wenn die Gnade unser Leben regiert. Denn unter dieser Macht hat Satan nicht den Hauch einer Chance.

FÜRCHTE DICH NICHT UND VERZAGE NICHT!

Wer der Güte Gottes nicht widersteht, wird zur Buße und zum Heil geführt. Er braucht sich nicht von der angemaßten Autorität eines besiegten Feindes einschüchtern zu lassen. Wir dürfen erkennen, dass wir Gottessöhne sind! Wir brauchen uns nicht zu scheuen, Jesu Macht über Satan anzuerkennen. Es ist höchste Zeit, dass Gottes Kinder aufhören, vor den Drohungen eines besiegten Feindes zu zittern. Zu oft sind wir entsetzt, wenn Satan während Evangelisationen attraktive Gegenveranstaltungen stattfinden lässt, um die Menschen vom Wort Gottes abzulenken. Wir sagen: »O nein! Was sollen wir nur tun? Der Zirkus kommt gerade während der Vorträge in die Stadt.«

Gottes geisterfüllte Kinder dürfen lernen, mehr Vertrauen, mehr Mut und mehr Einsatz zu bringen, wenn sie die Wahrheit im Namen des mächtigen, erobernden Schöpfergottes verkündigen. Wir arbeiten nicht mit fleischlicher Kraft, sondern in der Macht des Heiligen Geistes. Auf unserer Seite steht ein Mächtigerer als auf der anderen Seite. Gelobt sei Gott für diese Gewissheit!

ACHTUNG GEFAHR! ALLEIN KÄMPFEN MACHT KRANK!

Und nun die Frage: Warum ist es nicht schwer, Jesus zu dienen, wenn man Christ ist? Bitte nicht missverstehen. Wir sprechen hier von wiedergeborenen Christen, die Jesus nachfolgen. Für alle anderen ist es ohne Zweifel überhaupt nicht leicht als Christ zu leben. Es gibt wahrscheinlich sogar nichts Schwereres auf dieser Welt, als aus eigener Kraft zu versuchen, für Jesus zu leben. Wahrscheinlich sind auch viele degenerative Erkrankungen und körperliche Schwächen das Ergebnis vom generationenlangen Kampf, Gott aus menschlicher Kraft zu gefallen. Die Menschen ermüden und ermatten ob solch vergeblicher Mühe.

HINGABE MACHT FREUDE

Ich sage nicht, dass kein Einsatz oder Kampf nötig sei. Doch jeder aufrichtige Nachfolger Jesu findet in der Hingabe Freude, Wonne und Sieg! »Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.« (1. Johannes 5,3) Der große Jünger der Liebe erklärt, dass es nicht schwer ist, Gottes Gesetz zu halten, wenn es aus Liebe geschieht. Der Psalmist schrieb: »Deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich, und dein Gesetz ist in meinem Herzen.« (Psalm 40,8) Es gibt zwei starke Gründe dafür, warum es für den wahren Christen nicht schwer ist, dem HERRN zu dienen. Erstens vertraut er voll und ganz darauf, dass Gott ihn liebt und nur tut, was zu seinem Besten ist. Zweitens liebt er Jesus und wird auf keinen Fall das Risiko eingehen, ihm Kummer zu bereiten.

Teil 1

Teil 3

© www.amazingfacts.org

Zuerst im Deutschen erschienen im Versöhnungstag, Januar 2014
Mit freundlicher Genehmigung.


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